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07.27.2022
Innovation und Erfolg bei Neapco Düren mit additiver Fertigung vorantreiben
Als führender Anbieter innovativer Antriebsstranglösungen hat Neapco stets ein unermüdliches Streben nach Qualität verfolgt und die Produktion und den Vertrieb hochwertiger Teile und Komponenten sichergestellt.
Um dieses Versprechen an unsere Kunden auf der ganzen Welt zu erfüllen, unternimmt Neapco jeden Tag Fortschritte bei der Verbesserung seiner technologischen Fähigkeiten und Produktionsprozesse, um sich als konsistentes und kostengünstiges Liefernetzwerk zu etablieren.
Neapcos Erforschung der additiven Fertigung, auch bekannt als 3D-Druck, begann 2017 in Düren, Deutschland. Die additive Fertigung ist der schichtweise Aufbau eines dreidimensionalen Objekts aus einem CAD-Modell. Oft ist dieser Prozess viel effizienter als der entgegengesetzte Prozess, die subtraktive Fertigung, bei der vorhandene Materialblöcke weggeschnitten werden.
Emir Fidan, ein Lehrlingsausbilder, war das erste Teammitglied von Neapco, das Erfahrungen mit dieser neuen Technologie sammelte und Prototypen für den Herstellungsprozess herstellte. Kurz darauf kam Lars Miebach, ehemals Verfahrenstechniker, zu Emir, um Neapcos 3D-Druck-Reise als Projektleiter für das Lean Manufacturing Project zu leiten. Gemeinsam haben Lars und Emir dieses Projekt entwickelt und maßgeblich vorangebracht – mit dem Ziel, Abfall zu reduzieren, die Effizienz zu steigern und die Betriebsabläufe von Neapco zu optimieren.
In diesem Projekt verwenden Lars und Emir die 3D-Drucktechnologie, um verschiedene Fertigungsteile wie Werkstückpaletten und Greifer zu entwickeln. Diese Teile werden in der Regel aus begrenzten Ressourcen wie Metall hergestellt, was kostspielig sein und die Vorlaufzeiten verlängern kann, wenn es Einschränkungen in der Lieferkette gibt. Mit den 3D-Druckfunktionen kann das Projektteam jedoch vermeiden, begrenzte Ressourcen zu opfern und gleichzeitig Produktionskosten und -zeit zu optimieren.
Beispielsweise wird ein herkömmlicher Werkstückträger während der Herstellungsphase verschiedenen Bearbeitungsprozessen unterzogen, darunter Drehen, Bohren und Fräsen. Aus diesem Grund kann der Herstellungsprozess umfangreich und zeitaufwändig werden, was sich auf den gesamten Produktentwicklungszyklus auswirkt. Mit dem 3D-Druck ist Neapco in der Lage, Fertigungsteile nach Bedarf schnell und effizient zu drucken und so Abfall- und Lagerkosten zu reduzieren.
Das Team arbeitet derzeit mit der Fused Deposition Modeling (FDM)-Technologie, bei der Materialschichten miteinander verschmolzen werden, um starke, langlebige Teile zu schaffen. Seit 2021 sieht das Duo das Potenzial dieses Konzepts im Produktionsprozess von Vorrichtungen.
Für die Zukunft erwarten Lars und Emir, die additiven Fertigungskapazitäten von Neapco um selektives Lasersintern (SLS), Stereolithographie (SLA) und andere spannende Technologien zu erweitern.






